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Autor: Arne Kendzia

Baubericht Raptor Ecureuil

Im Sommer 2008 reifte der Entschluss einen neuen Rumpfhubschrauber zu bauen.
Auf unserem Flugtag sah ich dann den Ecureuil Rumpf der Fa. Thunder Tiger zum erstenmal live. Als Raptor-Fan war schnell beschlossen, das wird er.
Es dauerte aber noch bis in den Herbst bis die Bestellung erfolgen sollte.
Anfang Oktober war es dann soweit. Der Postbote brachte einen groooßen Karton.

Mit Vorfreude ging es umgehend an das Auspacken des Rumpfes.
Einige Tage später fand ich dann endlich die Zeit mit dem Projekt „Ecureuil“ anzufangen.
Ich bin zwar kein Großer „Scaler“ aber eine gute Beleuchtungsanlage ist in meinen Augen das Mindeste. Auch hier wird die selbstgebaute Schaltung zur Ansteuerung von Luxeon-Emittern zum Einsatz kommen. Siehe Baubericht „ 8 Kanal Blinkmodul in Selbstbauweise“
Also begann ich auch damit die einzelnen Rumpfteile für die Aufnahme der Luxeon-Emitter vorzubereiten. Nach Studie von Originalfotos hat die Ecureuil die Begrenzungsleuchten im Höhenleitwerk. Keine einfache Aufgabe wenn im Modell Luxeon-Emitter eingesetzt werden sollen denn diese sind im Vergleich zu LED’s größer und benötigen auch noch einen Kühlkörper.
Zunächst wurden Aussparungen  in das Höhen- und Seitenleitwerk „gedremelt“

Dann wurden die Luxeon-Emitter mit kleinen Alu-Laschen als Kühlkörper versehen und eingeklebt. Ein Anti Collision Light und ein Landescheinwerfer in der Nase sollen die Beleuchtung der Ecureuil komplettieren.

 

Als nächstes ging es daran einen Raptor, welchen ich gebraucht erworben hatte, für den Einsatz im Rumpf vorzubereiten. Zunächst wurde ein Alu-Lüfterrad und ein Drehzahlregler nachgerüstet. Das Alulüfterrad um auch im Rumpf ausreichend Kühlung zu habe, der Drehzahlregler aus Bequemlichkeit und Gewöhnung von meinem anderen Rappi.
An zwei Sonntagen wurde der Raprot 50 V2,5 Titanium dann ausgiebig probegeflogen und eingestellt. So vorbereitet konnte es an das Zerlegen für den Rumpfeinbau gehen.

Hier die Trainerteile die für den Rumpfhubschrauber nicht mehr benötigt werden:

Als Vorbeugende Maßnahme wurden die Kraftstoffschläuche welche sich in den Tanks befinden erneuert. Kein großer Aufwand, wenn eh alles zerlegt ist aber ein riesen Problem wenn in der Luft die Kraftstoffversorgung aufgrund eines gerissenen Schlauches zusammenbricht

Nach den ersten Stunden steht die Mechanik dann zum ersten Mal auf ihrem neuen Fahrgestell: