Navigation  
   
 

 
 

 

Autor: Arne Kendzia

Baubericht Raptor Ecureuil teil 2

Nächste Aufgabe war das Anbringen der Antennen am Heckausleger. Der Bauplan gibt vor das die Antennen unter den Heckausleger kommen. Ich habe mich jedoch dazu entschieden, die Antennen auf dem Heckausleger zu platzieren um den Heli später besser Tragen zu können ohne die Antennen abzubrechen.
Hier ist die Mechanik das erste Mal im Rumpf. Das Einführe ist etwas knifflig es geht aber auch ohne dritte Hand.

Hier das erste Mal mir Haube, wenn auch noch ohne Verglasung.
Das Zuschneiden und Einbauen der Verglasung war dann der nächste Schritt. Hier gibt mein Bausatz Grund zur Klage. Zum Einen haben viele Scheiben Kratzer obwohl sie orginal eingeschweißt geliefert wurden und die Verpackung keine Beschädigungen aufwies. Zum Anderen passen die Scheiben nicht besonders gut in die Ausschnitte des Rumpfes. Hier muss man Abstriche machen.

Das erste Mal zusammengebaut.

Als Trägerplatte für die Beiden Empfängerschalter habe ich ein Reststück einer CFK Platte zugeschnitten und mit einer Abstrebung stabilisiert. Die Stromversorgung besteht aus einem Empfängerakku, zwei Leitungen vom Akku zu zwei separaten Schaltern und dann über zwei Kabel in den Empfänger. So ist bis auf den Akku selbst alle redundant ausgeführt.
Beim späteren Auswiegen des Schwerpunktes hat sich gezeigt das noch Gewicht in der Nase benötigt wird. Ich überlege nun noch einen separaten 4 Zellen Mignon Akku für die Beleuchtungsanlage einzubauen.
Der Kraftstofffilter ist ebenfalls auf der CFK Platte angebracht und zum Betanken Zugang zu den Kraftstoffschläuchen zu haben.

Blick von Vorne in den Rumpf

Definitiv zu wenig Platz für den Standard Zimmermann Dämpfer

Startklar: Es kann zum Flugplatz gehen...

Der Erstflug:

Langsam Gas rein und dann hoch damit...

Am Abendlichen Himmel vor dem Siebengebirge...

Erstflug geglückt. Pilot zufrieden!

Meine Bilanz:

Ich habe für den Aufbau des Modells zusammengenommen ca. zwei komplette Tage gebraucht. Viel Zeit habe ich jedoch für den Einbau der Beleuchtungsanlage benötigt. Wenn man zügig und mit etwas Erfahrung an die Sache herangeht ist der Bau bestimmt auch in einem Tag zu schaffen.
Der Rumpf, die Lackierung und Oberflächenbeschaffenheit hat mir gut gefallen.
Das Verschrauben der vorderen Rumpfhaube am Rumpfhinterteil mittels Holzschrauben, welche in einzuklebende Holzböckchen geschraubt werden , finde ich gut gelöst. Die Qualität der Fensterscheiben und die Befestigung mit kleinen Holzschrauben die einfach in das Fensterscheibenmaterial gedreht werden haben mich nicht überzeugt.
Anders das Flugbild am Himmel. Kurz: ATG
Dabei würde ich auf die Beleuchtungseinrichtung in keinem Fall verzichten wollen!

Gruß Arne