Navigation  
   
 

 
 

Autor: Arne Kenzia

Projekt fliegendes Auge

Eigentlich ist Jochen, ein Studienkollege von mir, schuld an diesem Projekt. Im Frühjahr 2000 kaufte er sich ein Funkübertragunssystem für seine CCD Kamera. das ganze packten wir in einen Querrudertrainer und machten uns mit viel Equipment auf den Weg zur nächsten Wiese. Mit einem Spannungswandler 12V - 230V wurden Fernseher, Videorecorder und Funkempfänger betrieben. Für die Mini.Kamera und den Funksender im Flugzeug wurden 3 Trockenbatterien aus der Sofortbildkamera eingesetzt. Die ersten Flugversuche waren ernüchternd. Die Batterien waren viel zu schwach und wir bemerkten das es sich leider um ein Richtfunksystem hanbelte. Also für den Flugzeugrundflug nicht zu gebrauchen.

Zu dieser Zeit übte ich schon fleißig mit meinem Hubi also warum das ganze nicht in den Hubi packen ? Im Frühjahr 2001 begann das Projekt “fliegendes Auge”. Die Mini-kamera ist vorne an der Haube befestigt und über zwei Servos in alle vier Richtungen schwenkbar

Über eine Zweite Fernbedienung wird die Kamera und die Funkübertragung eingeschaltet und die Kamera geschwenkt. Die Stromversorgung, jetzt zwei 9 V Blöcke, der Schalter und der Empfänger sitzen in einer Box, die unter der Haube befestigt wird.

Der Video-Funk-Sender wird an die rechte Kufe geschnallt, mit Abstrahlrichtung nach hinten. So bleibt die Funkstrecke beim Schwebeflug mit Heck zum Piloten bestehen.

Der erste Einsatzt ließ auch nicht lange auf sich warten. Ein Bekannter von uns suchte seinen Motorsegler. Nach einem Absturz vermutete er ihn in einer Tannenschonung. Die Tannen waren alle ca. 3m hoch und standen so dicht, daß man nicht zwischendurchlaufen konnte. Der perfekte Job für das fliegende Auge. Mit dem Wohnmobil und unserem Equipment fuhren wir in den Westerwald. Mit dem Hubi konnte ich die Tannenschonung gut abfliegen. Die Bilder waren, so Jochen, glasklar den Segler haben wir jedoch leider nicht gefunden. Da ich im Wohnmobil leider keinen Videorecorder habe kahm ich selbst nicht in den Genuß die Bilder zu sehen.